Zukünftig lernen (3): Hin zum Erfahrungslernen

In einem Universitätslehrgang für Projektmanagement arbeite ich insgesamt 48 Ue pro Gruppe an den Themen Persönlichkeit, Team, Gruppendynamik, Konfliktmanagement, Führung und bis hin zur lernenden Organisation. Was glauben Sie kommt beim Schlussfeedback, also bei der Abschluss- und Abschiedsrunde, auf die Fragen „Was hat Ihnen am besten gefallen?“  und  „Wo konnten Sie am meisten mitnehmen?“

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Zukünftig Lernen (2): Die konstruktivistischen Rollen der Lehrenden

Im ersten Teil sind wir zum Schluss gekommen, dass die Lernenden (also Studierende, WorkshopteilnehmerInnen, usw.) im Vordergrund stehen. Lernen kann nicht erzwungen sondern nur durch entsprechende Lernumgebungen und Lernbedingungen ermöglicht werden. Daraus lassen sich die konstruktivistischen Rollen der Lehrenden ableiten: Geburtshelfer* bzw. eines sokratischen Maieut, Moderator, Irritationsagent sowie Forscher bzw. Expeditionsleiters.

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Zukünftig Lernen (1): Weg von Frontalunterricht & „Auswendiglernen“

Dieser erste Teil könnte auch die Überschrift „Ein Plädoyer für das konstruktivistische Lernen“ tragen, was jedoch nicht so griffig gewesen wäre und wahrscheinlich zu wenig Aufmerksamkeit erregt hätte. Die folgenden drei Postulate zum konstruktivistischen Lernen sind von Pörksen (2014) entnommen, und bilden den (lern)theoretischen Ausgangspunkt meiner Überlegungen. 

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Wenn Weghören zum System gehört

In der aktuellen Medienlage ist VW mit seinen Dieselstinkemotoren in aller Munde. Nun ja, was ist passiert: VW ist erwischt worden, andere (noch) nicht. Dies ist jedoch eine oberflächliche Betrachtung. Beginnt man hier die Führungs- und Organisationskultur zu hinterfragen, offenbaren sich andere Dimensionen. Eine systemische Hypothese wäre, dass sich VW im Absencing befindet. Der Begriff Absencing ist der negative Gegenpol […]

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